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Primärenergiefaktoren

Je kleiner, desto besser.

Primärenergiefaktoren

Was ist ein Primärenergiefaktor?

Die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, was sich auch in gesetzlichen Vorgaben für Gebäude niederschlägt. So begrenzt die Energieeinsparverordnung (EnEV) den maximal zulässigen Primärenergiebedarf QP eines Gebäudes. Dieser errechnet sich aus dem Produkt des zu erwartenden jährlichen Endenergiebedarfs QE für Heizung, Klimatisierung und Warmwasserbereitung und des sogenannten Primärenergiefaktors fP:

𝑸𝑷 = 𝑸𝑬 ∗ 𝒇𝑷

Der Primärenergiebedarf bewertet alle energetischen Bedarfsparameter eines Gebäudes, die Anlageneffizienz und auch den energetischen Lebenszyklus des jeweiligen Energieträgers. Diese Bewertung findet sich im Primärenergiefaktor des Energieträgers wieder. Je niedriger dieser Faktor ist, desto besser fällt die Gesamtbilanz des Gebäudes aus.

Die Bestimmung des Primärenergiefaktors für Energieträger ergibt sich aus der EnEV und mit der Verordnung verbundenen Normen. Auf Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) basierende Fernwärme weist in der Regel einen günstigeren Primärenergiefaktor auf als Heizöl oder Erdgas.

Der Primärenergiefaktor als Kostenvorteil

Da die EnEV den Primärenergieverbrauch für Gebäude deckelt, bestehen zwei Möglichkeiten zur Einhaltung dieser Grenze:

1. Verringerung des Primärenergiebedarfs durch Energieeinsparung
 
  • massive Dämmung der Fassade
  • aufwändigere Isolation des Daches
  • Einsatz dreifach verglaster Fenster
  • Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • zusätzliche Dämmung der Kellerdecke / der Bodenplatte
2. Wahl einer Energiequelle mit niedrigem Primärenergiefaktor

In der Konsequenz bedeutet dies, dass ein schlechter (hoher) Primärenergiefaktor zur Erfüllung der EnEV-Vorgaben durch andere, meistens kostenintensive Maßnahmen, wie die deutliche Verbesserung des Dämmstandards oder die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien, ausgeglichen werden muss.

Ein niedriger Primärenergiefaktor wie der der Fernwärme von e.distherm ermöglicht Ihnen daher eine kostengünstige und einfache Erfüllung der strengen gesetzlichen Vorgaben. Gleichzeitig erleichtert Ihnen der niedrige Primärenergiefaktor unserer Fernwärme auch die Inanspruchnahme der Fördermöglichkeiten der KfW.

e.distherm Wärmedienstleistungen GmbH

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Erfüllungsgrad

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verlangt von Neubauten, aber auch vom Gebäudebestand (bei Modernisierungen) die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien bei der Wärmeerzeugung. Dieser Pflicht kann auch durch sog. Ersatzmaßnahmen (z. B. Nutzung von mindesten 50% Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung) nachgekommen werden. In Fernwärmenetzen gibt es in der Regel einen Mix aus unterschiedlichen Wärmequellen. Für diesen Fall testiert der Fernwärmeanbieter einen sog. Erfüllungsgrad, der ausdrückt, inwieweit die Forderungen des EEWärmeG befriedigt werden. Sofern der Erfüllungsgrad größer oder gleich 1 ist, sind keine weiteren Maßnahmen (wie z. B. Solarthermie für Warmwasser), die die Baukosten steigen lassen würden, erforderlich.